Studienreise nach Irland: Spiritualität, Natur, Austausch

Auf den Spuren keltisch-christlicher Spiritualität

… war das Motto unserer ökumenischen Studienreise nach Irland. Schließlich waren es iroschottische Mönche, die die Ausbreitung des Christentums in vielen Teilen Mitteleuropas und Deutschlands ermöglichten. Vom 12. bis 19. Oktober waren zehn Teilnehmer*innen auf diesen Spuren unterwegs, begleitet von Rainer Brandt (Evangelisches Studienzentrum Josefstal), Simona Herz (Evangelische Jugend Bremen) und Angelika Gabriel (Jugendpastoralinstitut Don Bosco).

Ökumenische Begegungen

Die erste Wochenhälfte war die Gruppe im St. Patricks Collage in Maynooth untergebracht. Von dort unternahm man Ausflüge ins Zentrum von Dublin für Besichtigungen und zu einem Gespräch mit Stephan Arras, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Irland, der von seinen Erfahrungen mit Kirche, Politik und Gesellschaft berichtete. Große Gastfreundschaft erfuhr die Gruppe bei den Salesianern Don Boscos in Maynooth. Der Provinzialvikar Father Paddy hieß die Gruppe willkommen und berichtete über die keltischen Spuren im Christentum aus seiner Sicht. Father Val und Martin Burke berichteten über die Arbeit der Salesianer Don Boscos in Irland mit benachteiligten jungen Menschen.

Natur und Spiritualität

Die zweite Station der Reise war dann das wunderbare Tal Glendalough (40 km südlich von Dublin), in dem sich der heilige Kevin im 6. Jahrhundert niedergelassen hatte. Noch heute erinnern zahlreiche Spuren an diese Zeit. In wunderbarer Natur gelegen, eignet sich der Ort dazu, sich den eigenen Lebens- und Glaubensfragen zuzuwenden. Mit berührenden Impulsen von Father Micheal Rogers, Priester und Kenner der keltisch-christlichen Spiritualität, Gebeten bei den Sisters of Mercy und durch Impulse des Leitungsteams, spürten die Teilnehmer*innen den eigenen tragenden Wurzeln, ihrer Gottesbeziehung und der eigenen Haltung in Leben und Arbeit nach. Abgerundet wurde die Zeit durch den intensiven Austausch der Gruppe – unter anderem beim abendlichen Treffen in einem gemütlichen Pub. Am Ende der Woche verabschiedete man sich berührt und begeistert zurück an die jeweiligen Lebens- und Arbeitsorte in Nord- und Süddeutschland.

Bericht: Angelika Gabriel

 

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