6. Weiterbildung 2010 – 2011
Start: 7. – 9.03.2010 in Höchst
Vorstellung von Konzeption und Verlauf der Weiterbildung, Team und TrainerInnen.
Ziele der Weiterbildung:
Die Teilnehmenden eignen sich fachliche und persönliche Kompetenzen an, um eigenständig interkulturelle Trainings und Beratungsprojekte zur interkulturellen Öffnung durchzuführen.
• Sie erwerben interkulturelle Kompetenz und lernen diskriminierende Strukturen zu erkennen.
• Sie lernen verschiedene Konzepte von interkultureller und antirassistischer Bildung sowie Beratung kennen, um diese auf unterschiedliche Kontexte und Zielgruppen hin anzupassen.
• Sie erwerben Handlungskompetenz im Umgang mit interkulturellen Themen und setzen sich hierbei mit der eigenen Person und Rolle als TrainerIn bzw. BeraterIn sowie mit den Möglichkeiten und Grenzen pädagogischer Intervention auseinander.
• Sie entwickeln, adaptieren und erproben eigene Bausteine und führen selbstständig ein Praxisprojekt durch, das in der Weiterbildung fachlich begleitet wird.
• Sie lernen prozessorientiert in der Gruppe.
Die LIDIA-Weiterbildung verbindet die Themen Interkulturelle Verständigung, (Anti-) Diskriminierung / (Anti-) Rassismus sowie Demokratie und Toleranz. LIDIA versteht die Weiterbildung im Kontext einer integrierten Menschenrechtsbildung für die Einwanderungsgesellschaft.
Termine:
Grundlagen 1 / Höchst / 07. – 09.03.2010
Einstieg in die Weiterbildung; Geschichte der Zuwanderung und Integration sowie Migrationssozialarbeit
Grundlagen 2 / Josefstal / 23. – 25.04.2010
Interkulturelle Öffnung und Diversity Management; Menschenbilder
Schwerpunkt 1 / Josefstal / 06. – 10.06.2010
Interkulturelle Verständigung, Interkulturelle Kommunikation
Schwerpunkt 2 / Karaburun,Türkei / 25.09. – 02.10.2010
(An-/Abreise am 24.9. bzw. 3.10.) Programm „Betzavta, Miteinander“ aus Israel: Konflikte demokratisch regeln; Toleranzdefinition; Programm „Ohne Angst verschieden sein“
Schwerpunkt 3 / Höchst / 07. – 11.11.2010
Systemische Organisationsberatung im interkulturellen Kontext
Praxis 1 / Josefstal / 19. – 22.01.2011
Auftragsklärung, Didaktik, Aufbau von Trainings, Gestaltung von Lernprozessen, TrainerInnenhaltung, interkulturelle und antirassistische Bildungskonzepte
Schwerpunkt 4 / Höchst / 21. – 24.03.2011
Antirassismustraining; Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
Praxis 2 / Josefstal / 13. – 15.05.2011
Begleitung der Praxisprojekte; Reflexion des Praxisprojekts in der Weiterbildungsgruppe, Appreciative Inquiry
Kolloquium und Abschluss / München / voraussichtlich 10.6.2011
Kolloquium (falls Zertifikat gewünscht) und feierlicher Abschluss der Weiterbildung
Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzung:
Die Weiterbildung wendet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, der beruflichen Aus- und Weiterbildung, der Verwaltung, der Personal- und Organisationsentwicklung sowie sonstige Interessierte. Sie sollten folgendes mitbringen:
• Erfahrung in Gruppenleitung und Moderation
• Erfahrung in der Migrationsarbeit und/oder mit interkultureller/antirassistischer Pädagogik
• Bereitschaft zur Arbeit an der eigenen fachlichen sowie persönlichen pädagogischen Haltung
Falls Sie unsicher sind ob diese Weiterbildung für Sie geeignet ist, können Sie dies gerne auf dem Infotag oder im Beratungsgespräch mit uns klären.
Eine vielfältige Zusammensetzung der Gruppe bezüglich Geschlecht, Alter, Herkunft und beruflicher Hintergründe wird angestrebt.
TrainerInnen der Weiterbildung
Kursleitung
• Marina Khanide: Dipl. Sozialpädagogin, interkulturelle Trainerin mit Migrationshintergund, Trainerin für internationale Demokratie- und Toleranzprogramme, freie Mitarbeiterin beim Studienzentrum für evangelische Jugendarbeit in Josefstal und von 1995-2006 freie Mitarbeiterin am CAP - Centrum für angewandte Politikforschung der Ludwig Maximilians Universität München. Autorin des Handbuchs „Ohne Angst verschieden sein“. Ausbildungstrainerin für die Programme „Ohne Angst verschieden sein“, „Betzavta - Miteinander“, „Eine Welt der Vielfalt“ sowie „Achtung (+) Toleranz“. Lehrbeauftragte an der evangelischen Fachhochschule Nürnberg.
• Franziska Szoldatits: Dipl. Sozialpädagogin, Master of Arts in Interkultureller Kommunikation, von Juli 2005 bis Dez. 2007 pädagogische Referentin beim VIA Bayern e.V.
Mitarbeiterin der Stelle für interkulturelle Arbeit der Landeshauptstadt München.
Zuvor tätig im strategischen Personalwesen der Siemens AG. Beraterin für interkulturelle Öffnung.
Interkulturelle und Betzavta -Trainerin.
Die Kursleitung begleitet die Weiterbildung kontinuierlich und verknüpft die Inhalte der einzelnen Module.
ReferentInnen (u.a)
• Austen P. Brandt: Begründer und Vorsitzender des bundesweiten Vereins Phoenix e.V. - Für eine Kultur der Verständigung. Trainer für Anti-Rassismus-Trainings und Empowerment-Trainings für People of Colour.
• Sabine Handschuck: Dr. päd. Diplom Sozialpädagogin und Theaterpädagogin; EFQM- Assessorin; Trainerin für die Programme Interkulturelle Verständigung, Betzavta, Eine Welt der Vielfalt, Forumtheater; ehem. Beauftragte für interkulturelle Arbeit bei der Landeshauptstadt München; Fortbildungen für kommunale und Länderverwaltungen; Interkulturelle sozialräumliche Qualitätsentwicklung, Organisations- und Personalentwicklung; Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Hamburg; zahlreiche Veröffentlichungen.
• Silke Riesner: geschäftsführende Gesellschafterin bei Riesner & Braun Consulting, Berlin.
Dipl.-Pädagogin, Supervisorin / Coach, Systemische Organisationsberaterin, langjährige Erfahrung als selbstständige Organisationsberaterin und Trainerin in der Personal- und Organisationsentwicklung sowie im Bereich Changemanagement.
Alle TrainerInnen/ReferentInnen der LIDIA-Weiterbildung besitzen langjährige Erfahrung in der Trainingspraxis und der Fortbildung von MulitplikatorInnen.
Anmeldung nur über LIDIA, hier zum Anmeldeformular (Download Word.doc)
(bitte nicht über die Anmeldung Josefstal)!
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