Gemeindeaufbau online:
Josefstal bietet oOS - Unterstützung
für Jugendarbeit und Schule
‚Community Development', Gemeindeaufbau - dieser Begriff bringt eine Zukunftsperspektive des "Web 2.0" auf den Punkt. Im Internet entwickeln sich faszinierende neue Formen von Zusammenarbeit. Und darum geht es auch in Jugendarbeit und Schule: Gemeinschaft und Partizipation fördern.
Was große Web-Communities wie Youtube, Lokalisten und Flickr praktizieren, ist - mit der passenden Community-Software wie oOS - auch für Jugendzentren, Schulen und Kirchengemeinden möglich:
"Jugend online" und das bundesweite Jugendportal netzcheckers.de' stellen Software zur Verfügung, um damit vor Ort die eigene Netz-Community bauen zu können. Dank "Content-sharing" müssen relevante Inhalte nicht von jeder WebmasterIn vor Ort neu geschrieben werden. Aus einer wachsenden Anzahl Web-Communities in Jugendarbeit und Schule entsteht so ein bundesweites Netz, das Inhalte teilen und von einander profitieren kann.
Datenschutz wie Jugendschutz stehen dieser Entwicklung animierender Online-Plattformen dabei nicht im Weg: Rechte und Pflichten, die das Miteinander von Gemeinschaften regeln, können und müssen auch im virtuellen Raum vereinbart werden. Ob autoritär oder demokratisch, beides ist mit oOS möglich, Entscheidungen werden nötig. So entsteht, quasi als Abfallprodukt, ein fundiertes Verständnis für die Bedingungen von Kommunikation und Produktion in der globalisierten Gesellschaft.
Grund genug für das Studienzentrum Josefstal, in Kooperation mit "Jugend online" MitarbeiterInnen beim Aufbau ihrer Community mit solch einem Subportal mit einem exklusiven Workshop-Programm "Wizards of oOS" zu unterstützen: fünf Workshops 2007, vier weitere 2008, eine Tagung für Subportal-Betreiber und eine oOS-Entwickler-Konferenz. Die Workshops werden von qualifizierten Trainerinnen und Trainer geleitet und bieten die technische und gruppenpädagogische Kompetenz, life im Workshop und offline durch die Entwicklung praxisnaher Anleitungen.
Begleitend dazu wird das Online-Portal für die Weiterentwicklung der Arbeit an den Subportalen aufgebaut, das künftig am besten durch eine/n Community-ManagerIn moderiert werden soll, um die Erfahrungen von Betreibern, Entwicklern und Trainern breit effektiv für die Weiterentwicklung der Software und der Community zu nutzen, perspektivisch sogar über den nationalen Rahmen hinaus.
Links:
Bericht und weitere Auskunft:
Wolfgang Schindler
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