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Mit Netz und doppeltem Boden – | ||||
MaC*_days 20064. - 6. Oktober in Josefstal: der Bericht„Eigener Server ist Goldes wert“ lobte das Sprichwort den eigenen Platz im Internet. Doch der ist im Web_1.0 ebenso einsam und schwer zu finden wie das Goldstück im Sparstrumpf. Mit Web_2.0 wird wesentliches anders? Die Zielgruppe von Schule und Jugendarbeit ist vor allem nur noch dort zu finden? Lehrer und JugendarbeiterInnen müssen sich also erneut auf unvertrautes Gelände wagen? Nicht nur neue Begriffe wie 'Ajax', sondern sogar neue Sozial-Techniken und den Gebrauch von Community-Software lernen? Bei den MaC*_days 2006, dem bundesweiten Event für Bildungsarbeit mit digitalen Medien, wurde erlebbar, dass die Antwort jeweils „Ja“ lautet. Denn neue Kommunikationsstrukturen, die früher niemand ‚brauchte‘, werden zunehmend genutzt, Bewährtes verliert an Gebrauchswert: Meine Bookmarks bei del.icio.us, Weblogs, ‚Tags‘, private Bilder auf Flickr, Podcast hören in der U-Bahn, Handyclips online bei YouTube. Die MaC*_days 2006 boten so Grundlagen, den Wandel in der Kommunikationskultur zu verstehen und aktiv mit zu gestalten, Tools und Technologien zu erproben, als inspirierende Vorbereitung auf Bildungsarbeit mit digitalen Medien:
Die -zumindest teilweise- befremdliche Welt des Web 2.0 ließ sich so als ein Schritt zu gelungener Anpassung Jugendlicher an die Produktionsbedingungen einer globalisierten Welt begreifen. Zwischen dem Bau virtueller ‚Häuser für gefährdete Jugendliche' und virtueller Streetwork halfen die MaC*_days 2006, die eigene Praxis pädagogischer Arbeit zukunftsorientiert zu konkretisieren; | ||||
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Zum Teil sind die Beiträge zu den MaC*_days 2006 online verfügbar und hier |
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MaC*_days der Vorjahre:
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