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| Das Internet entwickelt sich rasant, Jugendliche sind mobil im Internet unterwegs, mit ihren Freunden permanent vernetzt, drehen Handy-Clips und stellen sich medienkompetent selbst dar. Sie nützen es ganz selbstverständlich, weil sie mit Internet und PCs aufgewachsen sind. Dennoch lauern im Netz auch Gefahren, wenn die Medien nicht kompetent genutzt werden. Als PädagogIn den Anschluss an die rasante Entwicklung zu halten, fällt oft nicht leicht, weil sich die eigene Mediensozialisation an älteren Medien orientierte. Wie also damit umgehen, wenn sie weiterhin die Jugendlichen „dort abholen wollen, wo sie stehen“, selbst aber nicht wissen, wo das ist! Im Workshop ging es daher, mit einer Gruppe von PädagogInnen vorwiegend aus dem Bereich der Jugendhilfe, um das exemplarische Kennenlernen der Welt dieser jugendlichen 'Eingeborenen des Internets', ihrer Klientel, um das Erwerben der fehlenden interkulturellen Kompetenz als 'digitale Immigranten':
Der Workshop wurde durchgängig als wertvolle Erfahrung bewertet. Die teilweise von den entsendenden Anstellungsträgern formulierte Erwartung, man könne nun selbst die zuhause gebliebenen KollegInnen in ein neues Kompetenzprofil einarbeiten, wurde aber als Überforderung empfunden. Als strukturell hinderlich für die Entfaltung einer eigenen pädagogischen Praxis wurden mehrfach restriktive Vorgaben und Dienstanweisungen benannt, die eine aktive pädagogische Nutzung digitaler Medien de facto unmöglich macht, pädagogisch begleitete Entfaltung von Medienkompetenz ausschließt oder in einen Graubereich drängt. Man hoffe daher perspektivisch auf mehr Unterstützung beim Umsetzen als sinnvoll erkannter Konzepte. Der Workshop wurde geleitet von | |||||
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