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Medienkompetenz statt wohlfeiler, folgenloser Kulturkritik: Die in öffentlichen Debatten gerne als „Killerspiele“ gescholtenen Computerspiele bieten faszinierende Optionen für eigenes kreatives Gestalten und Inszenierung von Medienkompetenz. „Machinima“ ist der Sammelbegriff für eine computergestützte Variante von Puppenspiel bis Hobby-Film.
Eigene Drehbücher zu schreiben und mit der „Engine” beliebter Computerspiele am Bildschirm zum Leben zu erwecken, hat sich zu einem Kult-Hobby entwickelt. Ob 'Counter Strike', 'Die Sims', 'World of Warcraft' oder 'Grand Theft Auto', mit eine wenig Anleitung ist es ganz ohne Informatikstudium möglich, allein, aber auch mit jugendlichen vorzeigbare Filme zu drehen, die natürlich im Internet präsentierbar sind.
Erstmals 2010 ist dieses Genre daher auch bei MB21, dem wichtigsten Multimediawettbewerb für mediale Bildwelten als Kategorie vertreten. Der Workshop bietet daher auch eine gute Grundlage, sich bei den Machern dieses Events in die Kunst der Machinima-Produktion einführen zu lassen und Einblick in deren vielfältige pädagogische Möglichkeiten zu gewinnen.
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