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• Computer-Akademie für Kinder, • Internet für Mütter mit ihren Töchtern, • Zukunftsvisionen Jugendlicher im Religionsunterricht, • digitale Chancengleichheit für Aussiedler-Mädchen, • Videoclips in Präsentationen des Berufspraktikums von Hauptschülern, eine • Mädchen-Kunst-Company, Docking-Station auf dem Landesjugendcamp, eine • multimediale Zeitreise in die 50er-Jahre, • internetgestütztes Arbeiten für hauptberufliche MitarbeiterInnen in der evangelischen Jugendarbeit, • selbstgestaltete Lernumgebungen in der Offenen Jugendarbeit, • .... Neue Bildungstechnologien seien in all diesen Projekten mit neuer Didaktik verbunden, mit einer Kultur aktiven, selbstgesteuerten Lernens, betonte Wolfgang Schindler, der Leiter dieses Josefstaler Programmes. Technik- und softwarezentrierte Kurse und Förderprogramme dagegen seien nicht zukunftsfähig. Der - seit PISA unabweisbare - Bildungsnotstand sei nur mit einer neuen Lernkultur zu beheben. Jugendarbeit müsse mit Fachkompetenz die digitale Spaltung der Gesellschaft überwinden helfen. Dr. Nicola Döring von der Technischen Universität Ilmenau, bekannt für ihre 'Sozialpsychologie des Internet', zeigte im Hauptreferat der Tagung, wie sehr Emotionen computergestützte Kommunikation prägen. Virtuelle Räume seien eher ein zu heißes Pflaster als ein Spielraum kalter Technik. Computergestützte Kommunikation ist - so das Resultat langjähriger Forschung - letztlich sogar persönlicher als die viel gerühmte face-to-face Kommunikation. Nötig sei nun die sozio-technische Gestaltung der Internet-Wirklichkeit, eine neue Aufgabe für PädagogInnen. eLearning, also Lernen und Arbeiten im Internet, brauche kompetente Leiter, die die Dynamik einer Gruppe fördern und kommunikative Lernumgebungen schaffen. Eine authentische Erfahrung in eModeration und virtueller Teamarbeit bot dazu der Kursteil MaC*_online. Computermedienpädagogische Arbeit fordere Menschen, die gegensätzliche Ansprüche in eine produktive Balance bringen könnten, betonte Roland Bader, Medienpädagoge aus Freiburg und Leiter im MaC*_plus - Programm. Wie powervoll solche learning communities werden können, zeigten die MaC*_plus-AbsolventInnen auch im abschließenden Kolloquiumsgespräch mit Elke Hartmann, Leiterin des Bereichs Kinder- und Jugendarbeit im Amt für kirchliche Dienste der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck, mit Alexander Buck vom Zentrum für Medienpädagogik an der kath. Stiftungsfachhochschule München und Anette Sunderer vom Institut für Jugendarbeit des Bayerischen Jugendringes. Durchaus kontroverse Diskussion provozierte dabei das Verhältnis von Schule zu Jugendarbeit. Denn der Gebrauch digitaler Medien fördere die Vernetzung dieser unterschiedlichen Lernorte, ein Netz, in dem die Identität der Jugendarbeit besondere Pflege brauche. Für die nächste
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