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Unsere Quellen sind frei:

Beim Josefstaler Gespräch 2005 haben in einer gemeinsamen Aktion von Gästen und MitarbeiterInnen,
- als Beitrag während der UNO-Dekade zu Wasser und Bildung und als Impuls für eine politische Praxis (evangelischer) Jugendarbeit- symbolisch und praktisch unsere Quellen geöffnet. Seitdem gilt:

Wir bieten an, aus unserem  Quellteich Wasser für den persönlichen Gebrauch zu schöpfen.

Hinweis zur Wasserqualität

Wir stellen Ergebnisse unserer Arbeit online frei zur Verfügung durch die Einführung der CC-Lizenz - „CreativeCommons“:

CreativeCommons Das bedeutet:
Sie dürfen so gekennzeichnete Inhalte vervielfältigen, verbreiten und öffentlich aufführen sowie Bearbeitungen anfertigen, zu den folgenden Bedingungen:

Namensnennung. Sie müssen den Namen des Autors/Rechtsinhabers nennen.
Keine kommerzielle Nutzung. Dieser Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden.
Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Wenn Sie diesen Inhalt bearbeiten oder in anderer Weise umgestalten, verändern oder als Grundlage für einen anderen Inhalt verwenden, dann dürfen Sie den neu entstandenen Inhalt nur unter Verwendung identischer Lizenzbedingungen weitergeben.
Details enthält die zum jeweiligen Dokument gehörige aktuelle CC-Lizenz.

Was soll dadurch besser werden?

  • Wasser ist keine Ware wie jede andere, ist ein grundlegendes Lebensmittel.
  • Geistiges Eigentum ist ebenfalls keine Ware wie jede andere, es ist Grundlage des kulturellen Lebens. Es wächst, wenn es weitergegeben wird.

Beides, Wasser und geistiges Eigentum stehen derzeit zunehmend unter Druck, profitabel vermarktet zu werden. Und das bedeutet, dass all diejenigen, die es sich nicht leisten können, keinen Zugang zu erstklassigen Quellen bekommen werden. Unser Josefstaler Wasser quillt aus dem Waldboden, neben unser Kapelle, geschenkt, ganz ohne unser Zutun. Es ist ein Teil des Reichtums, den wir zum Leben brauchen. Wasser ist nicht kostenlos, aber noch immer konkurrenzlos kostengünstig.
Das soll so bleiben; das soll sich dort ändern, wo es nicht (mehr) so ist.

Als Studienzentrum sind wir gleichfalls eine Quelle, aus der immer wieder Ideen und Anregungen für die Arbeit mit und für junge Menschen, in der Kirche und anderswo, sprudeln: Konzepte, Aufsätze, Bücher. Das, was aus der Fortbildungsarbeit in Josefstal entsteht, ist nicht kostenlos, aber im Internet ohne Kosten verfügbar für alle, die sich dafür interessieren.
Auch das soll so bleiben, soll noch einfacher und sicherer werden. Denn geistiges Eigentum vermehrt sich, wenn es geteilt wird.

Bei Josefstaler Gespräch 2005 haben daher in einer gemeinsamen Aktion von Gästen und MitarbeiterInnen, als Beitrag zur UNO-Dekade zu Wasser und Bildung, als Impuls für eine politische Praxis (evangelischer) Jugendarbeit symbolisch und praktisch unsere Quellen geöffnet und werben seither für den freien Zugang zu den Quellen:

„Open Source“ - frei von den Schranken der Profitsucht, die sich mit dem Etikett „Liberalisierung des Wassermarktes“ tarnt, frei von den Hindernissen, die ein restriktives Copyright dem weltweiten Austausch von Ideen und Gedanken in den Weg stellt.

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